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Salz- bzw. Pfefferstreuer, Schritt für Schritt

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In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie ich einen Salzstreuer in der hier gezeigten Form herstelle.

Bevor ein Video den Vorgang im Zusammenhang zeigt, hier die einzelnen Schritte näher erläutert.

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Zuerst drechsle ich ein Kantel rund, hier Kirschbaum.

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Für guten Halt im Spannfutter wird ein 45 mm Zapfen angedreht.

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Mit einem kleinen Schaber drechsle ich die Aufnahme für den Gummistopfen.

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Ein 25 mm Forstnerbohrer schaft Platz für den Salzvorrat.

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Mit der Spitze des Meißels steche ich einen kleinen Rezeß ein.  Hiermit wird daas Holzstück nachher für die weitere Fertigung im Spannfutter gehalten, später garantiert er den guten Sitz des Gummiverschusses.

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Nun drechsele ich die Außenform grob vor.

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Mit einem 5er Bohrer wird das Loch nach oben hin verlängert.

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Nun vergrößere ich den Salzvorratsbehälter noch etwas.

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Das Ganze wird nun anders herum eingespannt, und das Streuloch mit 2,5 mm fertig gebohrt.

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Nun drechsle ich die Außenform fertig.

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Nun den Streuer schleifen,

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… und einwachsen.

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Die obere Öffnung schleife ich auf meinem Minischleifteller einseitig rund ab.

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Die Kanten noch etwas abschleifen und einwachsen.

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Mit dem Gummistopfen unten verschließen, und fertig ist der Salz- oder auch Pfefferstreuer.

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Salz- / Pfefferstreuer, Schritt für Schritt

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Zum Drechseln eines Streuers für Salz bzw. Pfeffer schneide ich mir Kantel von 47 x 47 mm, 62 mm lang und spanne sie in die Drechselbank.

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Mit einem 25er Forstnerbohrer bohre ich ein Loch, ca. 45 mm tief.
Die Holzscheibe auf dem Bohrerschaft dient als Anschlag, damit die Bohrung nicht zu tief wird.

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Für die letzen Millimeter nehme ich einen Bohrer, bei dem die Spitze abgeschiffen ist, und dessen Schneiden etwas konisch zusammen laufen.

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Damit bohre ich bis zum Anschlag durch das Bohrfutter, das ergibt ein Loch von 52 mm Tiefe.
Wichtig ist, daß der Boden der Bohrung dick genug bleibt, damit der Bohrer das Stirnholz nicht etwa aus dem Kantel herausdrückt.

In meinem Fall bleiben also 10 mm Material stehen.

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Mit der Röhre drechsle ich einen kleinen Rand, ca 3 mm tief,

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… und mit der Meißelspitze eine ca. 6 – 7 mm tiefe Schräge in das Loch.

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Die Dichtlippe des Gummistopfens soll diesen in dem Konus halten.

Die 25er Gummikappe ist das einzige Zukaufteil für den Streuer.

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Damit ist der Salzstreuer unten fertig.

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Als Träger zum Drechseln nehme ich eine 25er Alu-Aufnahme.

Das kann man sich natürlich auch aus Holz drechseln.

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Die Körnerspitze dagegen, so kann das Teil sauber außen bearbeitet werden.

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Nun erst mal rund machen.

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An der Reitstockseite 5 mm wegdrechseln, damit bleiben ca. 5 mm Material für die Löcher des Streuers stehen.

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Nun die Außenform.

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Am Schluß nehme ich die Spitze weg, die Halterung durch den 25er Dorn genügt, um die Oberseite fertig zu drechseln.

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Nun das Ganze noch etwas schleifen,

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am Schluß mit Schleifvließ,

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und einwachsen.

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Fertig, bis auf die Löcher.

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6 Löcher (1,5 mm) werden mit der Minibohrmaschine gebohrt.

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Hier nochmal die Vorrichtung im Überblick.

Der Bohrständer der Minibohrmaschine sitzt in einem 30er Dorn, und der im Handauflagenunterteil.

Eine Teileinrichtung brauchts natürlich auch dazu.

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Zum Schluß noch das zentrale Loch, ganz normal mit dem Reitstock gebohrt.

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Mehrere dieser Streuer habe ich seit einiger Zeit im Gebauch, funktioniert super, verstopft nicht, und die Variante in Nur-Holz gefällt mir wesentlich besser, als ein Blechaufsatz mit Löchern.

Und nun viel Spaß beim Nachbauen.

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